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Babymatratzen Test & Vergleich 2015/2016

In wenigen Wochen ist es so weit, die kleine Emma wird das Licht der Welt erblicken. Inzwischen läuft die Einrichtung des Kinderzimmers auf Hochtouren, damit am großen Tag alles perfekt für das Baby eingerichtet ist. Neben den passenden Möbeln und den ersten Kuscheltieren geht es vor allem um die richtige Matratze, die nicht nur passend, sondern auf jeden Fall auch schadstofffrei sein muss. Wir haben Experten befragt und alle großen Testinstitute analysiert:

Der Babymatratzen Test 2015/2016

Hier sind unsere Testsieger unter den Babymatratzen 2015. Jede dieser Matratzen ist durchaus eine Kaufempfehlung wert, auch unabhängige Institute wie die Stiftungen Ökotest und Warentest bestätigen das.

Allnatura Kokosfaser Kindermatratze „Coco“ Testsieger 2016

Babymatratzen Test

Die Matratze erhielt von der Stiftung Öko-Test das Urteil “sehr gut”, sie erweist sich im Test als fest und gleichzeitig elastisch. Die latexierten Kokosfasern im Kern stützen die Wirbelsäule des Babys perfekt ab. Die Kanten wurden abrutschsicher gestaltet. Die Matratze ist absolut schadstofffrei und bestens geeignet für Babys und Kinder. Eins der besten Produkte unter den Baby- und Kinder-matratzen die leider auch ihren Preis hat.
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Pro­lana Kinder­mat­ratze Lara Plus Test

Pro Lana Babymatratze LaraDiese Babymatratze erhielt von der Stiftung Warentest ein “gutes” Urteil mit der Note 2,1 und zeichnet sich durch ihre differenzierten Liegeeigenschaften aus. Eine Seite wirkt mittelfest durch Naturkautschuk, die andere Seite aus Kokoskautschuk ist eher fest. Der Kern besteht aus einer 2,5 cm Naturlatex-Kokosmatte und 3,0 cm Naturlatex, ringsum wurde die Matratze mit 900 g/m² Bio-Lammwolle versteppt, während der Bezug aus 100 % Bio-Baumwolle besteht.
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Aro Non Plus Ultra-Matratze Clima Opti Test

Babymatratzen Test Aro Auch diese Babymatratze bewertete die Stiftung Öko-Test mit “sehr gut”, sie wurde vom Hersteller mit einem Medicott KBA Baumwollbezug (100 % Baumwolle) versehen und auf antimon-reduziertem Polyvlies versteppt. Bemerkenswert und im Test als sehr positiv empfunden ist die belüftete Kaltschaum-Noppen Oberfläche, die für das Baby den Schlafkomfort ebenso erhöht wie der clima opti®-Stepp-Bezug mit einer Wassersperre (Einlage) gegen die kleinen, unvermeidlichen Malheure im Babybett.
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Julius Zöllner Dr. Lübbe Air Premium Test

Julius Zöllner Premium Air BabyDiese Matratze aus deutscher Produktion erhielt von der Stiftung Warentest die Note 2,3 unter anderem wegen ihres Funktionsbezuges Baby Protection, sie wurde mit einer Baby- und mit einer Kleinkindseite versehen. Das erhöht die Nutzungsdauer, irgendwann drehen die Eltern die Matratze um, die in unserem Kindermatratzen Test 2015 durch hervorragende Liegeeigenschaften überzeugen konnte. Sie ist schadstoffgeprüft und für kleine Allergiker geeignet.
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Ikea Vyssa Snosa Babymatratze Test

Ikea Vyssa Snosa BabymatratzeAuch diese Matratze bewertete Öko-Test “sehr gut”, ihr Matratzendrell besteht aus 65 % Polyester und 35 % Baumwolle, das Komfortmaterial ist aus Polyether mit einem Raumgewicht von 25 kg/m³. Eine Polyesterwattierung ergänzt den Komfort ebenso wie die verstärkte Luftzirkulation und eine Druckentlastung. Der Bezug ist waschbar. Eine der günstigeren Matratzen die im Test sehr gut abgeschnitten hat, Eltern die kein großes Budget haben, sollten hier zuschlagen.
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Wasch­bär Kinder­mat­ratze Kokos-Latex Test

Babymatratze Waschbär TestDie Stiftung Warentest bewertete diese Babymatratze mit der Note 2,0, was sie in ihrer Kategorie zum Testsieger machte (Ausgabe 03/2014). Die Matratze mit der Baumwollabdeckung und dem Kokos-Latex-Kern bietet beste Liegeeigenschaften durch ihre beiden Seiten und lässt sich prima wenden. Bei der Herstellung wurden fester Kokoslatex und kuscheliger, reiner Naturlatex verwendet, was den Härtegrad mittelfest bis weich erscheinen lässt.
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Paradies Baby- und Kindermatratze Sara Test

Paradies Babymatratze Sara TestDie Sara Babymatratze erhielt von der Stiftung Öko-Test das Prädikat “sehr gut”, sie ist mit “Baby-Air” ausgestattet. Das bedeutet, dass durchgehende Lüftungskanäle für die optimale Belüftung der Liegefläche sorgen und die verbrauchte Luft ableiten. Der Paradies Nässeschutz leitet sofort die Feuchtigkeit vom kleinen Körper weg. Die einzeln waschbaren Bezugseiten können die Eltern per Mittelreißverschluss teilen und abnehmen. An den Längsseiten hat der Hersteller zum Schutz der kleinen Füßchen feste Trittkanten angebracht. Eine Dryfix-Gewebeveredelung für das angenehm trockene Schlafen ergänzt die Ausstattung.
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Dormiente Memo Natural Kids Matratze Test

Dormiente Babymatratze TestNoch eine Matratze unseres Babymatratzen Tests 2016schnitt bei der Stiftung Öko-Test gut ab. Die Matratze für Babys und kleine Kinder bis zum vierten Lebensjahr bietet die sanfte Körperbetonung und die gute Klimaregulation, die für den kindlichen Schlaf so wichtig sind. Der Memoschaum passt sich ausgezeichnet an den kleinen Körper an. Eine weitere extrem gute Matratze, die leider auch ihren Preis hat.

Was ist wichtig beim Kauf einer Babymatratze?

Wichtig beim Kauf einer Babymatratze ist es, auf ein neues (kein gebrauchtes) Modell zu setzen. Nur so lässt sich die Gefahr eines plötzlichen Kindstodes verhindern. Babys, die auf dem Rücken schlafen (empfohlene Schlafposition), sollten dabei auf keiner zu weichen Matratze liegen.

Die Vermarktung mit Röhren und Kanälen in der Matratze, durch welche die ausgeatmete Luft nach unten abgeleitet werden soll, um den plötzlichen Kindstod zu verhindern, wirkt eher unglaubwürdig. Hierzu gibt es keine Studien, die Röhren könnten sogar die gegenteilige Wirkung erzielen. Eine Rückatmung ist ohnehin nur ein Problem, wenn das Baby auf dem Bauch schläft. Davon wird abgeraten. Auch raten Experten zunehmend vom Kauf der Matratzen mit Silberbeschichtung ab.

Diese erzielt zwar generell eine antimikrobielle Wirkung, doch durch den zunehmenden Einsatz von Silber in Alltagstextilien schwindet der medizinische Nutzen dieses Edelmetalles. Damit wären Matratzen mit Silberfäden teuer und nutzlos. Weitere wichtige Faktoren beim Kauf sind:

    • Die Matratze muss richtig ins Bettgestell passen.
    • Trittkanten oder ein Außenrand sind sehr sinnvoll als Schutz für das Kind.
    • Kokos und Naturlatex sind beim Kauf zu bevorzugen, es handelt sich um natürliche Materialien.
    • Selbstverständlich soll die Matratze schadstofffrei sein.
    • Ein waschbarer Bezug ist immer zu bevorzugen.

Plötzlichen Kindstod mit Matratze verhindern?

Im Folgenden fassen wir aus redaktioneller (nicht aus medizinischer) Sicht die Ergebnisse einer neuseeländischen Studie zum plötzlichen Kindstod (SIDS nach “sudden infant death-syndrome”). Jegliche Haftung für die entnommenen Aussagen schließen wir als Nicht-Mediziner aus.

In Deutschland sterben rund 300 Babys jedes Jahr am plötzlichen Kindstod, das ist jedes zweitausendste Baby. Die Wissenschaft konnte dieses Phänomen bislang kaum erklären, doch seit den 1990er Jahren wurde in Neuseeland eine Methode durch den Chemiker Dr. Sprott entwickelt, die offenbar vollkommenen Schutz bietet.

Die Ursache für SIDS ist höchstwahrscheinlich der Pilz Scopulariopsis brevicaulis, der an sich harmlos ist, aber im Babybett giftige Gase bildet, wenn er auf Antimon, Phosphor oder Arsen trifft. Diese Verbindungen sind in vielen Babymatratzen enthalten. Als besonders gefährlich erweisen sich zusätzlich die Bauchlage des Babys und eine Überwärmung. Es gibt allerdings Studien und Gegenstudien zu diesem Phänomen, weshalb es nicht als restlos aufgeklärt gilt und daher in Europa bislang kaum publiziert wurde.

Darüber hinaus glauben Matratzenhersteller, aus Gründen des Brandschutzes auf bestimmte Zusätze in Babymatratzen nicht verzichten zu können. Anhand von Zahlenmaterial aus verschiedensten Ländern und aus unterschiedlichen Epochen – unter anderem aus der DDR, wo es SIDS kaum gab – lässt sich aber stark vermuten, dass die Matratzen mit ihrem Material hauptursächlich für den plötzlichen Kindstod sind. In Neuseeland nun verwenden Eltern seit mehr als einem Jahrzehnt, nämlich seit dem Bekanntwerden der Studien von Dr. Sprott, Matratzenhüllen gegen eine Ausgasung aus der Matratze.

Seither gab es dort nur noch einen einzigen SIDS-Fall auf 100.000 Geburten, in diesem Fall wurde die Hülle unkorrekt angewendet. Offenbar bieten die Hüllen vollkommenen Schutz. Eine schottische Studie der 2000er Jahre wies nach, dass gebrauchte Matratzen das SIDS-Risiko um das Drei- bis Sechsfache erhöhen. Der Schimmel hat dort schon Sporen hinterlassen und breitet sich schneller aus.

Daher erscheint die SIDS-Statistik sehr logisch, die eine gehäufte Zunahme der Todesfälle in Familien mit schneller Geburtenfolge belegt, und zwar bei den jüngeren Geschwistern, die auf den gebrauchten Matratzen schlafen. Zusammenfassend lässt sich konstatieren:

  • Eine Studie aus Neuseeland belegt den Zusammenhang zwischen einem Pilz und giftigen Gasen in Babymatratzen.
  • Die Bauchlage eines Babys und die Erwärmung der Matratze gelten als besonders gefährlich.
  • In verschiedenen Staaten und Epochen treten unterschiedlichste Todesraten bei Babys auf, was offenbar mit den Matratzen zusammenhängt.
  • Gebrauchte Matratzen gelten als besonders gefährlich.
  • Gegenstudien verifizieren die Theorie nicht, könnten aber interessengetrieben sein.

Umfangreicher finden Sie die Problematik in den folgenden Quellen dargestellt: